Transport Straße

Bei Straßentransporten werden Fahrzeuge eingesetzt wie man sie aus dem täglichen Leben kennt. Diese können vom PKW bis hin zu Schwerlasttransportern verschiedene Bauformen aufweisen. Die maximal zulässige Gesamtmasse von Straßentransporten darf inkl. LKW 40to nicht überschreiten. Das Eigengewicht des LKW liegt dabei bei ca. 16 to. Damit ist eine Zuladung von ungefähr 24to möglich. Diese Beschränkung lässt sich nur durch Sondergenehmigungen der zuständigen Behörden umgehen.

Vor- und Nachteile bzw. Engpassfaktoren des Verkehrsträgers Straße.

Vorteile:

  • keine eigene Infrastruktur notwendig (Straßennetz vorhanden)
  • flexibelster Verkehrsträger
  • gute Möglichkeit geringe Transportweiten und Güteraufkommen kostengünstig zu transportieren
  • geringe Investitionskosten
  • geringe Markteintrittsbarrieren
  • Individualität der Kunden gut darstellbar
  • auch entlegene Kundenstandorte können bedient werden
  • keine besonderen Kenntnisse notwendig
  • Transporte nahezu jederzeit möglich
  • kurzfristiger Einsatz und Transport möglich
  • nahezu überall schnelle Umladung möglich
  • problemlose Anbindung an Cross-Docking Konzepte

Nachteile:

  • hoher Personalbedarf (gemessen an Transportvolumen)
  • starke Gewichtsbeschränkung (max. ca. 24to Zuladung möglich)
  • bauartbedingt starke Volumenbeschränkung
  • geringe Transportleistung je Transporteinheit
  • hohe Sozialvorschriften (Fahrzeiten, etc.)
  • starker negativer Einfluss auf Verkehrsinfrastruktur
  • starker negativer Umwelteinfluss
  • hohe externe Kosten, dadurch Umweltgefahren
  • ungünstiges Verhältnis von Eigengewicht zu Nutzlast
  • Fahrverbote
  • relativ hohe Unfallgefahr
  • sehr anfällig für Staus

Einige verbreitete Fahrzeuge sind beispielsweise:

 

Planentrailer,

Trailer oder Sattelzüge sind weit verbreitet. Die Standardmaße betragen (L/B/H) 13,6m / 2,45m / 2,45m. Damit passen max. 34 Europaletten auf einen Trailer. Die meisten Trailer sind mit 3 Achsen ausgestattet. Einige Bauweisen können eine oder bis zu 2 Achsen anheben. Damit wird ein geringerer Rollwiderstand erreicht, was dazu führt, dass der Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß sinkt.

Zu den Vorteilen von Trailern gehört, dass mit ihnen auch lange Güter transportiert werden können. Langholz oder Rohre um nur einige zu nennen.

Trailer werden in 2 generellen Ausführungen angeboten. Mit festen Seitenwänden, Koffer genannt, oder einer Plane als Seitenwand. Aufbauten mit festen Seitenwänden eignen sich als Kühlzüge, da die Außenwände isoliert sind. Planentrailer, im Englischen Curtainsider, kann man von der Seite beladen, da die Plane wie eine Gardine aufgezogen werden kann. Auf diese Weise ist es möglich Langgüter von der Seite zu laden.

Gliederzüge sind eine Kombination aus einem Motorwagen und einem Anhänger. Diese sind zusammen einige cm länger als ein Trailerzug. Es ist mit ihnen möglich 36 Europaletten zu laden. Weiterer Vorteil von Gliederzügen ist, dass sie ein wenig wendiger sind. Die Aufbauten sind ebenfalls als Plane oder fester Koffer üblich.

Tankwagen,

Tankwagen sind darauf spezialisiert Flüssigkeiten oder Gase in großen Mengen zu transportieren. Mit ihnen werden Tankstellen oder Hausbesitzer mit Heizöl versorgt. Innerhalb des Tanks werden Trennwände eingebaut die größere Durchgänge haben. Damit wird der Tank etwas unterteilt. Sinn des ganzen ist es, die Bewegung der Flüssigkeit einzuschränken. Schiebt man ein gefülltes Glas über eine glatte Oberfläche, lässt sich beobachten, dass das Glas nach dem Stoppen eine Eigendynamik entwickelt. Da die Flüssigkeit nach dem stoppen des Glases weiterschwappt, wird das Glas durch die Bewegung der Flüssigkeit ein wenig hin und her bewegt. Im großen Stil passiert das wenn ein Tankwagen bremst. Der LKW kommt zum stehen, die Flüssigkeit bewegt sich weiter. Durch das Schwappen der Flüssigkeit gerät der LKW wieder in Bewegung. Um diese schwer zu kontrollierende Bewegungsenergie einzudämmen werden diese Trennwände eingebaut.

Muldenkipper,

Muldenkipper sind hervorragend dafür geeignet loses Schüttgut wie Sand, Erze oder Schnee zu transportieren. An Autobahnbaustellen sind diese Fahrzeuge häufiger zu beobachten, da Baumaterial damit geliefert wird oder alter Straßenbelag abgefahren wird. In Tagebauerzminen werden diese Fahrzeuge in großen bis riesigen Ausführungen eingesetzt.

"Als stärkster in Serie gebauter Muldenkipper gilt derzeit (2004) der Liebherr T282B. Die Gesamtmasse des LKW beträgt maximal 592 t bei einer Nutzlast von 360 t. Er besitzt einen dieselelektrischen Antrieb mit 2722 kW (3650 PS)". Zitat: wikipedia.de

 

Wechselbrücken sind austauschbare Ladungsträger. Sie haben keinen eigenen Antrieb sondern werden von LKW oder Anhänger abgesetzt. Dafür sind diese LKW oder Anhänger speziell mit Vorrichtungen versehen die mittels Luftbälgen abgesenkt werden. Klappt man die Füße an den Seiten der Wechselbrücke aus, kann diese abgestellt werden. Der große Vorteil liegt darin, dass der LKW sich unabhängig bewegen kann, während die Brücke be- oder entladen wird.

Container sind den Wechselbrücken ähnlich. Wenn auch wesentlich bekannter. Erfunden wurde der Container vom Amerikaner Malcom P. McLean. Dieser hatte Anfang der 40er Jahre den Gedanken, dass die langen Wartezeiten beim Umladen der Ware im Hafen entfallen müssten. Dafür wollte er erst ganze LKW auf Schiffe verladen. Ersann dann aber den Container, um mit wenigen LKW viele Ladungsträger zu bewegen.

Der LKW hat sich internationalen Warenverkehr etabliert. Ihn gibt es in den Ausführungen 40' Fuß (12,04m*2,34m) oder 20' Fuß (5,91m*2,34m). Gerechnet wird in TEU (twenty foot equivalent unit). 1x 40'Fuss Container sind also 2 TEU.

Im europäischen Verkehr stellt bei Palettenware die etwas schmalere Breite des Container, im Vergleich zum LKW, ein Problem dar. Anders als beim LKW, können im Container nicht 2 Euro-Paletten quer oder 3 längs verladen werden. Die Container sind dafür zu schmal.

Neben den "Standard"-Bauarten die geschlossen sind, gibt es noch die "Flat Racks". Ein Flat Rack (Flat) ist ein 40' oder 20' Container ohne Seitenwände. Praktisch nur noch die Bodenplatte. Diese werden genutzt um Güter zu verladen die in Standardcontainer nicht hinein passen. Weil diese zu breit sind zum Beispiel. Für Ware die höher als ein normaler Container gibt es entweder sogenannte High-Cube Container (HC's) oder Open-Top-Container. Ein High Cube ist ein Standard Container mit einer Höhe von 2,69m (Innenmaß). Von einem Open-Top-Container (OT) spricht man wenn das Dach fehlt. Für Flats oder OT's werden von den Reedern erhöhte Frachtraten verlangt. Da man auf diese Container nichts mehr stapeln kann, müssen diese eine besondere Behandlung erfahren und können nicht wie normale Container verladen werden.

AUTO-ID NEWS/PROJEKTE

online Angebot um Barcode- und 2D-Code Produkte erweitert

Hier erhalten Sie detaillierte Informationen über unsere aktuelle Produktpalette für das Lesen, Verarbeiten und Drucken von Barcodes und 2D-Codes. Weiterlesen...

request24 – die online Terminbuchung

WEBBYTE SYSTEMS positioniert mit request24 - der online Terminbuchung – ein neues Produkt für die Logistik-, Verwaltungs-, Gesundheits- und Dienstleistungsbranche auf dem Markt.  Weiterlesen...

Optimierung von Arbeitsprozessen durch Einsatz von Barcodescannern

Der elektronische Liefernachweis ist bei Post-, Kurier- und Paketdiensten heute bereits Alltag. Diese Aufgabe übernehmen Barcodescanner täglich für tausende Vorgänge. Weiterlesen...

Transparenz mit Track & Trace-System von WEBBYTE

Deutschlandweite Güterfeinverteilung im Nahverkehr ab Kundenlager ist die Spezialität der inhabergeführten Spedition Michael Rathmann. Weiterlesen...

Internationaler EDIFACT-Standard (DIN ISO 9735) in eLORA integriert

Mit der Implementierung des weltweit anerkanntenen EDIFACT-Standards erhöht WEBBYTE SYSTEMS die Leistungskraft, Stabilität und Kompatibilität von eLORA® und eLORA.net®. Weiterlesen...

eLora Tourenplanung & Track and Trace: Das gibt es jetzt auch bei Tchibo

WEBBYTE SYSTEMS führt das leistungsstarke Logistik-System "eLORA®" mit den Modulen IT-gestützte Tourenplanung, Mobile-Datenerfassung (MDE-Barcodescanner) und Track & Trace  Weiterlesen...

Buderus stellt Logistik auf mobile Barcodelösung um

WEBBYTE | SYSTEMS hat 2007 die Erstellung der Schnittstellen zwischen Bosch/Buderus und SMR übernommen und ist mit diesen in Betrieb gegangen. Weiterlesen...
WEBBYTE | SYSTEMS WEBBYTE | SYSTEMS

 


Bewerbung als Programmierer / Entwickler

request24: Entdecken Sie neues Potential fuer Ihr Unternehmen